Notwendigkeit BGF

 

 

Es ist längst kein Geheimnis mehr:

 

„Erfolgreiche Unternehmen investieren jetzt in den
Erfolgsfaktor Nr.1: Gesunde und motivierte Mitarbeiter!“

 

Stellenwert Mitarbeitergesundheit

 

Für alle Bereiche gibt es in einem Unternehmen entsprechende Abteilungen oder zuständige Mitarbeiter. Einkauf, Produktion, Marketing, Verkauf - ja sogar für die Gebäude gibt es einen Hausmeister.

Fragt man Führungskräfte in Deutschland welches der teuerste und zugleich wichtigste Erfolgsfaktor im Unternehmen ist, dann antworten fast alle: „Unsere Mitarbeiter“.

Alle möglichen Unternehmensbereiche werden berücksichtigt, gesteuert und optimiert – nur um den teuersten und wichtigsten Erfolgsfaktor kümmert sich in den meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen niemand: Die Gesundheit und somit Leistungsfähigkeit des Personals. Unternehmen die sich jetzt um dieses riesige Verbesserungs- und Entwicklungspotential kümmern, sichern Ihren Erfolg auch bei zunehmender Überalterung und Verschlechterung der Bevölkerungs-Gesundheit.

 

Bestehende Probleme und unsere BGF-Lösungsansätze

    

Lassen Sie uns zu im Folgenden einen kurzen Blick auf die vorherrschenden Probleme in deutschen Unternehmen werfen. Außerdem werde ich Ihnen aufzeigen wie ganzheitliche betriebliche Gesundheitsförderung diese Probleme verbessern kann.
 

1. Sinkende Mitarbeitermotivation

Viele Unternehmen klagen über eine schlechte Motivation Ihrer Mitarbeiter. Sie beklagen, dass nur wenige Ihrer Mitarbeiter wirklich voll hinter dem Unternehmen stehen.
  

Lösungsansatz: Betriebliche Gesundheitsförderung wirkt hier gleich dreifach. Wir kennen das von uns selbst, wenn es uns gut geht dann sind wir motivierter, auch im Beruf. Außerdem steigert es die Mitarbeitermotivation wenn zu erkennen ist, dass der Arbeitgeber nicht nur die Arbeitskraft sondern auch den Menschen dahinter sieht und ihn mit gesundheitlichen Angeboten unterstützt. Außerdem sind BGF-Veranstaltungen immer auch teambildende Maßnahmen, die das Betriebsklima und somit wiederum die Mitarbeitermotivation verbessern.

 

2. Wir leben länger aber nicht gesünder!

Wir werden immer älter, aber leider nicht immer gesünder. Die Medizin schenkt uns ein langes (Über-)leben, die Lebensqualität hängt aber von unserer eigenen Lebensweise ab.  Fakt ist,  dass durch Bewegungsmangel, schlechte Ernährung, hohe Stressbelastungen und psychosoziale Veränderungen die sogenannten Zivilisationserkrankungen immer mehr zu- und unsere Gesundheit und Lebensqualität immer mehr abnimmt (vgl. rote Kurve im Schaubild).

 

Lösungsansatz:

Ziel der betrieblichen Gesundheitsförderung ist es…

1. …eine möglichst gesunde Arbeitswelt zu schaffen (Verhältnisprävention). Das bedeutet Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz zu entschärfen und gesundheitliche Schutzfaktoren aufzubauen. Das Ganze natürlich unter Berücksichtigung der Betriebs- und Mitarbeiter-Interessen.

2. … das Gesundheitsverhalten der Mitarbeiter zu verbessern (Verhaltensprävention). Wenn wir gesund leben, dann leben wir nicht nur länger sondern bleiben auch im Alter gesund und leistungsfähig. Wir alle wissen, wie wichtig ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und Stressreduktion ist, trotzdem gibt es viele unter uns, die nicht entsprechend leben. Unsere Aufgabe als Gesundheitsförderer ist es also, Mitarbeiter über gesündere Verhaltensweisen zu informieren, heranzuführen, zu coachen und vor allem zu motivieren, denn die Motivation ist der entscheidende Unterschied, warum manche Mitarbeiter auch ohne Gesundheitsförderung gesund leben, und andere mit vergleichbarer Lebens- und Arbeitssituation eben (noch) nicht.

Die richtige Kombination aus Verhaltens- und Verhältnisprävention, ergänzt durch Motivation auf allen Ebenen, ist Ziel und Aufgabe einer ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsförderung.  Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter wird somit ein Leben lang auf möglichst gesundem/ hohem Niveau gehalten (vgl. grüne Kurve im Schaubild oben)

 

3. Deutschland überaltert

Jeder hat es schon gehört und die Veränderung ist in vollem Gange: Deutschland überaltert extrem schnell.

Wichtig ist: Hier handelt es sich nicht um Prognosen sondern, um Tatsachen, denn die Überzahl an „Alten“ (aufgrund der starken Jahrgänge bis 1970 und die „fehlenden Babys“ danach) gibt es schon heute, es hat nur einige Jahrzehnte gedauert, bis diese Veränderung von unten durch die Alterspyramide bis ins Rentenalter herangewachsen ist.  (vgl. Abbildung links)

Eine der Folgen: Während ein Arbeitnehmer heute rechnerisch 0,3 Rentner finanziert, muss er im Jahre 2060 schon 0,6 Rentner finanzieren. Außerdem führt diese Veränderung zu einem deutlichen Arbeitskräftemangel.
Die Belastung für den Einzelnen, die Wirtschaft und den Staat verdoppelt sich also bei geringeren Einnahmen (weil prozentual viel weniger Deutsche im Erwerbsalter sind). Immer wenn jemand von den Problemen und finanziellen Engpässen im Sozialsystem und Gesundheitssystem spricht, dann sollten Sie ihn daran erinnern, dass wir heute erst den sanften Anfang der anstehenden Problematik spüren.

Der Altersdurchschnitt auch der Arbeitnehmerschaft verschiebt sich also deutlich nach oben. Grundsätzlich sind ältere Mitarbeiter häufiger und auch länger krank als junge Mitarbeiter. Die heute noch gängige Frühberentungspraxis wird bald aufgrund fehlender junger Arbeitskräfte nicht mehr möglich sein.

 

Lösungsansatz: Unternehmen müssen lernen, auch mit älteren Mitarbeitern erfolgreich zu arbeiten. Deshalb werden sie die Gesundheit ihrer Mitarbeiter aktiv fördern, um trotz älterer Mitarbeiter und einem Mangel an jungen Arbeitskräften langfristig erfolgreich und somit wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen kommen dabei keine großen Beratungsunternehmen, sondern meist nur bezahlbare, regionale, externe Berater in Frage.

Ein weiterer Vorteil neben mehr Leistungsfähigkeit ist die Steigerung der Attraktivität des Unternehmens auf dem Arbeitsmarkt, also beim zukünftigen Kampf um die wenigen jungen Arbeitskräfte.

 

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